MGA senk RTP

MGA senkt RTP für Casino Games

Es gibt Entscheidungen, die einschlagen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Eine solche ist jetzt in Malta getroffen worden. Die Malta Gaming Authority (MGA) gibt bekannt, dass sie den minimalen RTP für Online Games herabsetzt. Dabei handelt es sich nicht um eine Änderung hinter dem Kommabereich, sondern gleich um eine Senkung um satte 7 Prozentpunkte. Die zukünftige minimale Auszahlungsquote, um ein Casinospiel unter der Lizenz der Malts Gaming Authority den Endkunden anzubieten wird von 92% auf 85% reduziert. Über die Beweggründe haben wir uns ein paar Gedanken gemacht.

MGA senkt RTP nicht zufällig

Während dies für einige sicherlich als große Überraschung kommt, war dieser Schritt für andere sicherlich vorhersehbar. Dass diese Entscheidung kurz vor dem Inkrafttreten des neuen deutschen Glücksspielvertrags bekanntgegeben wird, ist zwar etwas unglücklich, jedoch nicht verwunderlich. Viele Länder der Europäischen Union haben bereits ihre eigene Lizenz und entsprechende Glücksspielsteuern. Die meisten Spiele, welche in diesen Casinos angeboten werden, sind jedoch von der Malta Gaming Authority lizensiert. Wenn bei einem RTP von 96% ein Land dann auch noch ein paar Prozentpunkte Steuern draufpackt, kann ein Casino nicht mehr wirtschaftlich arbeiten.

Bekommt die Behörde Druck von außen?

Deutschland will eine Glücksspielsteuer durchboxen. Diese soll jenseits der 5% Marke liegen. Es ist zwar eine EU-Beschwerde gegen besagte Steuer eingelegt worden, diese wird die neue Einkommensquelle für den Fiskus mittelfristig jedoch nicht verhindern. Jeder, der das politische Geschehen auch nur etwas verfolgt weiß, dass es bei neuen Gesetzen oder einer neuen Steuer immer Einsprüche und Beschwerden gibt, bevor es dann ohnehin kommt. Das gehört zum politischen Rollenspiel ebenso, wie das Amen zum Gebet.

Man kann aber fast sicher davon ausgehen, dass es Gesprächen oder sogar etwas Druck von außen gegeben, um diese Ankündigung zu einem zeitnahem Zeitpunkt zu machen. An dieser Front ist der kleine Inselstaat im Mittelmeer auch angreifbar. Die iGaming Industrie ist eine der größten Einnahmequellen Maltas. Der Staat kann es sich nicht leisten, seine zahlungswilligen Lizenznehmer zu verstimmen. Wie die Aufsichtsbehörde mitteilte, waren umfangreiche Gespräche mit den Lizenznehmern und anderen Branchenvertretern der Entscheidung vorausgegangen.

Mit der Senkung des minimalen RTP bekommen Online Casinos lediglich die Möglichkeit, sich an die jeweiligen Gesetzesvorlagen in dem jeweiligen Land anzupassen. Diese Flexibilität ermöglicht den Online Casinos besser auf die immer komplexer werdenden Gesetzesvorgaben in den einzelnen Ländern zu reagieren.

MGA senkt RTP – Konsequenzen für die Spieler?

Bekanntermaßen wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Eines ist jedoch klar! Spieler, die in Casinos mit Lizenz aus Malta spielen, müssen vorsichtiger sein und auch einen Blick auf die Auszahlungsquote werfen.

Bei den meisten Spielen haben gibt es seitens der Entwickler ohnehin die Option den RTP unterschiedlich anzusetzen. So kann der gleiche Online Slot in verschiedenen Casinos eine unterschiedliche Auszahlungsquote haben. Bei der Malta Gaming Authority war dieser bisher auf das Minimum von 92% für reguläre Online Slots festgelegt. Für progressive Jackpotautomaten gab es eine andere Regelung.

Die meisten Spieler wussten von der 92%-Regel nichts, da bei den meisten bekannten Automaten die Rückzahlungsquote ohnehin bei über 96% liegt. Nur Zocker, die auch in Casinos mit Lizenz aus Curacao spielen haben vielleicht schon erlebt, dass ein RTP, der im Malta-Casino bei 96% liegt, bei einem in Curacao lizensierten Casino niedriger sein kann. Es gibt jedoch viele Casinobetreiber, welche Online Spielhallen in beiden Jurisdiktionen betreiben und auch die Quoten identisch sind. Als Konsequenz für den Spieler kann es nur heißen, noch vorsichtiger zu sein!

Was machen Casinobetreiber

Die Zukunft muss zeigen, welche Anbieter diesen Wert nach unten korrigieren. Es ist wohl eine sichere Wette, dass dies dort geschieht, wo den Casinobetreibern aus steuerrechtlichen Gründen keine Alternative gelassen wird. Eines darf man nämlich nicht vergessen, die Glücksspielindustrie ist ein knallhartes Business. Allerdings ist die Konkurrenz auch entsprechend groß, dass sich die Anbieter nicht alles erlauben können. Mr. Green, eines der ehemals beliebtesten Casinos in Deutschland hatte diese bittere Realität am eigenen Leib erfahren müssen. Nach der Übernahme von William Hill gab es massive Einschränkungen bei den beliebten Mr Green Aktionen, was zu einem massiven Abwandern der Spieler, nicht nur in deutschen Landen, führte.

Viele Anbieter haben sich bereits geäußert, dass Sie zunächst keine oder wenn, dann nur geringfügige Anpassungen vornehmen wollen. Eine deutliche Senkung würde ohne Zweifel schnell in den einschlägigen Foren im Internet breitgetreten und zu einer massenhaften Abwanderung zu anderen Anbietern führen.

Es steht wohl auch außer Zweifel, dass Casinos ohne Lizenz in Deutschland sehr seriöse Anbieter sind. Spieler finden immer Mittel und Wege, um ihrem Hobby nachzugehen. Wenn man dann bei Anbieter A mehr für sein Geld bekommt, als bei Anbieter „B“, ist es einfach eine Entscheidung zu treffen. Für die virtuelle Welt gilt dies noch stärker als für Reale. Bei Letzterer gibt es noch ein höheres Maß an Loyalität.

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Online Casino sind oder einfach Mal etwas Neues ausprobieren wollen, schauen Sie sich unsere Casino Testberichte an. Bei diesen handelt es sich allesamt um seriöse Anbieter bei denen Sie sicher ein paar spannende Sitzungen abhalten können.

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